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Wie sieht der nächste Schritt der Behandlung aus?
Wenn sich herausstellt, daß dieser zeitlich vorgegebene Geschlechtsverkehr zum optimalen Zeitpunkt (VZO: Verkehr zum Optimum) nicht die erwünschte Schwangerschaft herbeiführt, oder aber wenn vielleicht doch eine geringgradige Einschränkung der Qualität des Sperma vorliegt, so würden wir Ihnen eine sogenannte Inseminisationsbehandlung vorschlagen. Dies gilt auch, wenn z. B. der Gebärmutterhals bei der Frau durch eine vorherige Operation (sog. Konisation) geschädigt worden sein sollte. Nach solch einer Operation ist es manchmal so, dass nicht ausreichend Schleim im Gebärmutterhals gebildet wird, der den Spermien ermöglicht, die Passage zur Gebärmutter und zu den Eileitern zu schaffen.
Bei der Insemination wird normalerweise eine sanfte Eierstocksimulation durchgeführt, um ein oder zwei optimale Eibläschen heranzuziehen. Bei völlig unauffalligen Spermiogrammparametern kann eine solche Inseminisation aber auch im Spontanzyklus durchgeführt werden. Wenn dann der Zeitpunkt zur optimalen Befruchtung erreicht ist, wird der Mann gebeten, in unserem Institut ein Ejakulat, wiederum nach Möglichkeit nach 3 – 4 Tagen sexueller Abstinenz, abzugeben. Das Ejakulat wird dann gewaschen, d. h. von den Bestandteilen des Seminalplasmas getrennt, da diese Bestandteile bei der Frau unangenehme Schmerzen hervorrufen könnten. Die Spermien selbst werden dann filtriert, um möglichst viele bewegliche, gesunde und normal geformte Spermien zu gewinnen, um diese dann über einen feinen Kunststoff - Katheter direkt in die Gebärmutter einspritzen zu können. Somit befinden sich Millionen von befruchtungsfähigen Spermien direkt in der Gebärmutterhöhle und überfluten dann die Eileiter, wo sie mit der befruchtungsfähigen Eizelle zusammentreffen. Die zweite Phase des Menstrutationszyklus würde dann auch in dieser Behandlungsform mit Gelbkörperhormon in Form von Vaginaltabletten unterstützt. Im Idealfall fällt dann der Schwangerschaftstest nach 14 – 16 Tagen positiv aus.




